SATZUNG

§ 1 Name, Sitz

1. Der Verein führt den Namen MINT & Fun.
2. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt danach den Zusatz e. V.
3. Der Sitz des Vereins ist Nidda.

§ 2 Zweck

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO). Zweck des Vereins ist die Förderung der Bildung und die Förderung der Jugendhilfe (§ 52 Absatz 2 AO).
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die interne und externe (durch Dozenten) Anleitung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen in MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), bspw. Robotik, Elektronik, Mechanik und Software. Dies wird im Einzelnen durch Projekte, Workshops, Seminare, Trainings, Ausflüge zu anderen Bildungseinrichtungen wie Hochschulen und der Teilnahme an Wettbewerben realisiert.
2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

1. Ordentliche Mitglieder des Vereins können nur natürliche Personen sein.
Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand. Bei Minderjährigen ist der Aufnahmeantrag durch die gesetzlichen Vertreter zu stellen.
2. Fördermitglied können natürliche Personen oder juristische Personen sein. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich. Fördermitglieder fördern die Vereinsziele vorwiegend durch einen Mitgliedsbeitrag. Fördermitglieder haben kein Stimmrecht, dürfen jedoch an der Mitgliederversammlung beratend teilnehmen.
3. Ehrenmitglieder können nur natürliche Personen sein. Ehrenmitglieder können von jedem ordentlichen Mitglied vorgeschlagen werden und werden von der Mitgliederversammlung mit Zwei-Drittel-Mehrheit ernannt.
4. Der Austritt ist in Schriftform gegenüber dem Vorstand zu erklären. Der Austritt kann nur mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres erklärt werden.
5. Ein Mitglied kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es
a. schuldhaft das Ansehen oder die Interessen des Vereins in schwerwiegender Weise schädigt oder
b. mehr als drei Monate mit der Zahlung seiner Aufnahmegebühr oder seiner Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist und trotz schriftlicher Mahnung unter Androhung des Ausschlusses die Rückstände nicht eingezahlt hat.
Dem Mitglied ist Gelegenheit zu geben, in der Mitgliederversammlung zu den Gründen des Ausschlusses Stellung zu nehmen. Diese sind ihm mindestens zwei Wochen vorher mitzuteilen.
6. Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds; bei juristischen Personen mit deren Erlöschen.
7. Das ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglied hat keinen Anspruch gegenüber dem Vereinsvermögen.
8. Die Mitglieder haben Mitgliedsbeiträge als Geldbeiträge zu leisten. Die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt und ist der jeweils gültigen Beitragsordnung zu entnehmen.

§ 4 Vorstand

1. Der Gesamtvorstand des Vereins besteht mindestens aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden und dem Kassenwart. Es können bis zu 3 Beisitzer gewählt werden.
2. Der vertretungsberechtigte Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden und dem Kassenwart. Jeder von ihnen vertritt den Verein einzeln.
3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt; jedes Vorstandsmitglied bleibt jedoch so lange im Amt bis eine Neuwahl erfolgt ist.
4. Den Mitgliedern des Vorstands kann eine Vergütung gezahlt werden. Über die Höhe der Vergütung entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 5 Aufgaben des Vorstands

Dem Vorstand des Vereins obliegen die Vertretung des Vereins nach § 26 BGB und die Führung seiner Geschäfte. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) die Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlungen einschließlich der Aufstellung der Tagesordnung,
b) die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
c) die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Anfertigung des Jahresberichts,
d) die Aufnahme neuer Mitglieder.

§ 6 Mitgliederversammlung

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außerdem muss eine Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens 1/10 der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt.
2. Jede Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich oder in Textform unter Einhaltung einer Einladungsfrist von 2 Wochen und unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen. Die Ladung gilt als rechtskräftig bewirkt, wenn sie form- und fristgerecht als elektronisches Rundschreiben an die jeweils letzte bekannte E-Mail-Adresse der zu Ladenden abgesandt wurde; ist bei einem zu Ladenden keine E-Mail-Adresse bekannt, dann gilt seine Ladung als bewirkt, wenn sie rechtzeitig in schriftlicher Form per Post an ihn abgesandt wurde. Dem Ladenden bleibt es unbenommen, die Ladung und ggf. ihre Anlagen auch anderweitig zu veröffentlichen.
3. Versammlungsleiter ist der 1. Vorsitzende und im Falle seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende. Sollten beide nicht anwesend sein, wird ein Versammlungsleiter von der Mitgliederversammlung gewählt. Soweit der Schriftführer nicht anwesend ist, wird auch dieser von der Mitgliederversammlung bestimmt.
4. Mitgliederversammlungen können auch ganz oder teilweise virtuell durch Nutzung geeigneter Collaboration-Plattformen durchgeführt werden, beispielsweise mittels Videokonferenzen, zu welchen nur die Mitglieder Zugang haben. Die Einladung muss in diesem Fall einen geheimen oder personalisierten Link und sofern erforderlich ein Zugangspasswort zur jeweils verwendeten Online-Plattform enthalten. Abstimmungen und Beschlüsse erfolgen über einen personalisierten Zugang zu einem geeigneten Online-Abstimmungstool. Der Zugang zur Abstimmung steht nur den bei der Versammlung anwesenden Mitgliedern zur Verfügung. Ergebnisse von Online-Abstimmungen werden elektronisch und auf nachprüfbare Art protokolliert. Alle im Rahmen einer Mitgliederversammlung verwendeten Tools werden im Protokoll vermerkt. In virtuellen Mitgliederversammlungen können grundsätzlich alle Beschlüsse (inkl. bspw. Beschlüsse zu Satzungsänderungen oder der Auflösung des Vereins) gefasst werden.
5. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der persönlich erschienenen oder online teilnehmenden Mitglieder beschlussfähig.
6. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Zur Änderung der Satzung und des Vereinszwecks ist jedoch eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
7. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterschreiben ist.

§ 7 Auflösung, Anfall des Vereinsvermögens

1. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 4/5 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das Deutsche Kinderhilfswerk zwecks Verwendung gegen Kinderarmut.

§ 8 Erfindungen, Patente und sonstige Schutzrechte

Sollten im Rahmen der Vereinsarbeit Erfindungen gemacht werden, gilt folgende Regelung:
a) Eine Programmierung und oder eine Erfindung hat einen oder mehrere Urheber.
b) Alle Rechte bleiben immer bei dem Urheber und ggf. den Miturhebern.
c) Der Verein behält ein unwiderrufliches, nicht ausschließliches, und kostenfreies Nutzungsrecht an der Programmierung oder Erfindung.
d) Eine kommerzielle Verwertung bleibt dem Urheber und ggf. den Miturhebern vorbehalten.

Version 1.1
Nidda, 20.11.2019